AGB SUCHRIS.info

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Gutscheinverkauf (nur für den Gutschein-Verkauf).

§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten in der jeweils aktuellen Fassung für das Vertragsverhältnis zwischen SUCHRIS und dem Erwerber von durch die SUCHRIS angebotenen Gutscheinen. Sie regeln darüber hinaus die Vertragsbedingungen, die für die Verwendung erworbener Gutscheine durch die jeweils berechtigten Inhaber gelten.

§ 2 Vertragsschluss
1.1 Der Vertrag kommt durch die Abgabe eines Angebotes durch den Erwerber und die Annahme durch SUCHRIS zustande.
1.2 Die Annahme durch SUCHRIS bedarf keiner bestimmten Form, sie erfolgt im Falle der elektronischen Angebotsabgabe in der Regel durch eine Bestätigungsemail. Ansonsten durch mündliche oder fernmündliche Bestätigung.

§ 3 Leistungsgrundlage
3.1 Grundlage für den Inhalt von Gutscheinen, sind die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses jeweils gültigen Leistungsausschreibungen und Preisangaben.
3.2 Gutscheine können ausschließlich für die darauf spezifizierten Leistungen verwendet werden. Eine Auszahlung in bar oder eine nachträgliche Änderung der vertraglich festgelegten Leistungen sind nicht möglich.

§ 4 Zahlung
4.1 Die Bezahlung erfolgt ausschließlich per Vorkasse durch Überweisung auf das Konto von SUCHRIS. Bei Vertragsabschluss in den Räumen von SUCHRIS kann die Bezahlung per EC-Karte oder bar erfolgen.
4.2 Gutscheine werden dem Erwerber bei Abschluss des Vertrages in den Geschäftsräumen von SUCHRIS vor Ort ausgehändigt. Ansonsten erfolgt der Versand spätestens am ersten auf den Zahlungseingang folgenden Werktag. 
4.3 Bei Postversand wird eine zusätzliche Versandpauschale erhoben.
Diese wird individuell nach Zustellort und Zustellart berechnet.
 
§ 5 Verwendung von Gutscheinen
5.1 Gutscheine können für den ausgewiesenen Zweck bei der SUCHRIS wie Bargeld genutzt werden.
5.2 Gutscheine legitimieren als so genannte kleine Inhaberpapiere im Sinne des § 807 BGB nicht eine bestimmte Person, sondern den jeweils berechtigten Inhaber. Die SUCHRIS ist nicht verpflichtet, die Berechtigung des Inhabers des Geschenkgutscheins zu überprüfen. SUCHRIS wird daher auch durch die Akzeptanz von Gutscheinen, die ein nicht zur Verfügung über den Gutschein berechtigter Inhaber vorlegt, auch von seiner Leistungspflicht gegenüber dem berechtigten Inhaber frei.
5.3 Für die Inanspruchnahme der Gutscheinleistung ist eine Terminvereinbarung mit SUCHRIS erforderlich. Die Terminabstimmung kann mündlich oder schriftlich erfolgen. 

§ 6 Verjährung
6.1 Der Gutscheinvertrag enthält keine Mindestlaufzeit. Für die dem jeweiligen berechtigten Inhaber des Geschenkgutscheins gegen SUCHRIS zustehende Forderung gilt jedoch eine dreijährige Verjährungsfrist, die mit dem Schluss des Jahres beginnt, in dem der Gutschein ausgestellt worden ist. Nach Eintritt der Verjährung ist SUCHRIS berechtigt, die Akzeptanz des Gutscheins zu verweigern.
6.2 Rückzahlungen aus Gutscheinen sind ausgeschlossen. 
6.3 Gutscheine von anderen SUCHRIS-Filialen aus anderen Ländern sind nicht einlösbar.

§7 Gerichtsstand
7.1 Es gilt das Recht von Spanien. 
7.2 Erfüllungsort ist Maspalomas, Gran Canaria (Spanien). Für alle Verträge, die nicht Verbraucherverträge wird als Gerichtsstand Las Palmas de Gran Canaria vereinbart.



Widerrufsbelehrung für Verbraucherverträge

§1 Rücknahme Widerruf
7.1 Die Vertragserklärung kann innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen in Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail) widerrufen werden. Die Frist beginnt erst mit dem Erhalt dieser Widerrufsbelehrung. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an

SUCHRIS Rental & Services
XXXX



7.2 Im Fall eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen Leistungen zurückzugewähren und gegebenenfalls gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen) herauszugeben. Kann die empfangene Leistung ganz oder teilweise nicht oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewährt werden, ist SUCHRIS insoweit ggf. Wertersatz zu leisten. 
Im Übrigen kann die Wertersatzpflicht vermieden werden, indem Sie der Geschenkgutschein nicht wie Eigentum in Gebrauch genommen und alles unterlassen wird, was dessen Wert beeinträchtigt. Der Gutschein ist zurückzusenden. Der Erwerber hat die Kosten der Rücksendung zu tragen.


Ende der Widerrufsbelehrung
 


8. Vertragstext
 Der Vertragstext wird auf den internen Systemen des Verkäufers gespeichert. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen kann der Kunde jederzeit in seinem Kundenkonto einsehen. Die Bestelldaten und die AGB werden dem Kunden per E-Mail zugesendet. Nach Abschluss der Bestellung sind die Bestelldaten aus Sicherheitsgründen nicht mehr über das Internet zugänglich.

 

 


-----------------------------------------------------------------------------------------


AGB für Vermietungsverträge (gewerblich).
Private Nutzungsüberlassungs-Verträge (z.B. für das Car-Sharing) weichen von den AGB ab und werden bei Bedarf mitgeteilt.


1.). Pflichten des Mieters
1.1. Mietpreis und Zahlungsbedingungen
a) der Mietpreis richtet sich nach dem Angebot bzw. der diesem Vertrag beigefügten Preisliste des Vermieters. Der Mietpreis einschliesslich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer ist
vorbehaltlich einer anderen schriftlichen Vereinbarung zu Beginn der vereinbarten Mietzeit zur Zahlung an den Vermieter fällig.
Wird die Mietfahrzeugrechnung kreditiert und vom Mieter nicht innerhalb von einer Woche nach Rückgabe des Fahrzeuges bezahlt, so kommt der Mieter mit Überschreiten dieser Frist in Verzug.
Danach haftet der Mieter für Bearbeitungsgebühren und Verzugszinsen sowie weitergehende Ansprüche des Vermieters aus Verzug.
Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.
b) Die Einwegmiete ist zu entrichten, wenn das Fahrzeug an einem anderen als dem im Vertrag vereinbarten Ort zurückzugeben wird. Wird das Fahrzeug nicht an der gleichen Vermietstation
zurückgegeben, an der es gemietet wurde, so ist der Mieter verpflichtet, dem Vermieter die Kosten der Rückführung des Fahrzeugs zu erstatten, sofern keine andere schriftliche Vereinbarung
geschlossen wurde.
c) Versagt der Wegstreckenzähler, ist der Mieter verpflichtet, das Fahrzeug unverzüglich auf direktem Weg in eine geeignete Werkstatt zu bringen und die Weisung des Vermieters einzuholen.
Beachtet der Mieter diese Pflicht nicht, so errechnet sich der Kilometerpreis nach einer Entfernung von 300 km pro Tag. Dem Mieter steht der Nachweis offen, dass der Schaden des Vermieters
wesentlich geringer oder überhaupt nicht entstanden ist bzw. eine geringere Wegstrecke gefahren wurde.
d) Der Vermieter kann weiteren Schadenersatz geltend machen, wenn der Mieter ohne seine Zustimmung oder entgegen seiner Weisung gehandelt hat der wenn er nachweist, dass der Mieter eine
größere Wegstrecke gefahren ist.
e) Treibstoff geht zu Lasten des Mieters.

1.2. Vorauszahlung
Der Vermieter kann vor Übergabe des Fahrzeuges eine Vorauszahlung bis zur Höhe des voraussichtlichen Endpreises verlangen.

1.3. Fahrzeugnutzung
a) Berechtigung zur Fahrzeugführung
Das Fahrzeug darf nur vom Mieter, dessen angestellten Berufsfahrern und den im Mietvertrag als Fahrer angegebenen Personen geführt werden. Der Mieter hat das Handeln des jeweiligen Fahrers
wie eigenes zu vertreten. Alle den Mieter begünstigenden Bestimmungen dieses Vertrages gelten auch zugunsten des jeweils berechtigten Fahrers. Der Mieter hat eigenständig zu prüfen, ob
berechtigte Fahrer Inhaber einer gültigen und der Fahrzeugklasse entsprechenden Fahrerlaubnis sind.
b) Obhuts- und Mitwirkungspflicht
Der Mieter hat das Fahrzeug sorgsam zu behandeln und alle für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu beachten, insbesondere die Weisungen des Vermieters im
Hinblick auf die Wartung zu befolgen und den Vermieter auf eventuell vorzunehmende Wartungsmaßnahmen, deren Erforderlichkeit für den Mieter erkennbar ist, hinzuweisen. Ferner hat der Mieter
das Fahrzeug stets ordnungsgemäss zu verschliessen und ggf. Im Fahrzeug befindliche technische Einrichtungen zur Verhinderung eines Diebstahls zu benutzen.
Festeingebaute und mobile Telefone sind Eigentum des Vermieters und dürfen nur für fernmelderechtlich zugelassene Zwecke verwendet werden. Die verbrauchten Gesprächseinheiten werden
dem Mieter auf Basis der Gesprächsnachweise des Netzbetreibers in Rechnung gestellt. Für die Benutzung des Telefons hat der Mieter die Weisungen des Vermieters zu beachten.
c) Zulässige Nutzungszwecke
Dem Mieter ist es untersagt, das Fahrzeug zu motorsportlichen Veranstaltungen bzw. zu Testzwecken, zum gewerblichen Personen- oder Güterverkehr sowie zu sonstigen rechtswidrigen
Zwecken, auch soweit sie nur nach dem Recht des Tatorts verboten sind, zu benutzen. Fahrten ausserhalb des Bundesgebietes sind nur mit Zustimmung des Vermieters zulässig. Verstösst der
Mieter gegen das Verbot, das Fahrzeug für Rennzwecke einzusetzen, ist der Vermieter berechtigt, neben den Reparaturkosten für Schäden eine pauschale Gebühr ohne einen detaillierten
Nachweis zu berechnen. Das Fahrzeug darf nur auf befestigten Strassen gefahren werden. „Offroad“-Fahrten im Gelände (insbesondere des Hummers H2) sind ausdrücklich verboten.
d) Anzeigepflicht bei Unfällen
Bei Unfällen hat der Mieter den Vermieter unverzüglich, spätestens bei Rückgabe des Fahrzeugs, über alle Einzelheiten schriftlich unter Vorlage einer Skizze zu unterrichten. Der Unfallbericht muss
insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen und etwaigen Zeugen sowie die amtlichen Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge enthalten. Der Mieter hat nach einem Unfall die
Polizei zu verständigen, soweit die zur Aufklärung des Unfalls erforderlichen Feststellungen nicht auf andere Weise, z.B. mit Hilfe von Zeugen, zuverlässig getroffen werden können. Gegnerische
Ansprüche dürfen nicht anerkannt werden. Brand- oder Entwendungsschäden sowie Wildschäden sind vom Mieter dem Vermieter sowie der zuständigen Polizeibehörde unverzüglich anzuzeigen.
e) Rückgabe des Fahrzeugs
Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug bei Ablauf der Mietzeit dem Vermieter am vereinbarten Ort zurückzugeben. Der Mieter hat das Fahrzeug in demselben Zustand zurückzugeben, wie er es
übernommen hat, mit Ausnahme der durch den Mietgebrauch normalen Abnutzung des Fahrzeugs. Hinsichtlich des Reifenverschleisses werden 0,5 mm pro 1.000 Km als normaler Verschleiss
definiert. Falls ein höherer Verschleiss durch Messung der Profiltiefe ermittelt wird, muss der Mieter dem Vermieter diesen zusätzlich vergüten. Die Ermittlung des Reifenverschleisses erfolgt nach
folgender Berechnung: Summe Verschleiss in mm aller Reifen geteilt durch 4. Die Rückgabe kann nur während der Geschäftszeiten des Vermieters geschehen, sofern keine andere Vereinbarung
getroffen wurde. Wird der Rückgabezeitpunkt um mehr als eine Stunde überschritten, ist der Mieter unbeschadet einer weiteren Haftung gemäß Ziff. 4). dieser Bedingungen verpflichtet, für den
Zeitraum der Überschreitung eine Entschädigung zu zahlen und zwar bei Überschreitung von einer Stunde bis sechs Stunden eine Tagesmiete pro Tag.
Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, dass dem Vermieter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

1.4. Kündigung
Die Parteien dieses Mietvertrages können den Vertrag in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften kündigen. Der Vermieter kann den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos kündigen, wenn
der Mieter mit mehr als sieben Tagen mit einer Zahlung des Mietzinses in Rückstand ist sowie aus sonstigen Gründen, die ein Festhalten am Vertrag für den Vermieter unzumutbar machen. 

1.5. Stornierungsbedingungen
a) Direkt Anmietung
Bis zu 6 Wochen vor Anmietung ist eine Stornierung kostenlos, danach sind 50 % des Mietpreises an den Vermieter zu bezahlen. Ab einer Woche vor Mietantritt besteht der volle Anspruch des
Entgelts.

b) Gutschein Einlösung
Bis zu 6 Wochen vor Anmietung ist eine Stornierung kostenlos, danach sind 50 % des Gutscheinwertes verfallen. Ab einer Woche vor Mietantritt besteht der volle Anspruch des Gutscheinwertes. 
 
2.) Pflichten des Vermieters
2.1. Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeugs
Der Vermieter überlässt dem Mieter ein verkehrssicheres und technisch einwandfreies Fahrzeug nebst Zubehör.

2.2. Versicherung (Fahrzeuge)
Das Fahrzeug ist gemäß den jeweils geltenden Allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) wie folgt versichert:
a) Haftpflichtversicherung: für Personenschäden je 2,5 Mio. EUR, bei Tötung oder Verletzung von drei und mehr Personen insgesamt 7,5 Mio. EUR, für Sachschäden 500.000 EUR und für die weder
mittelbar noch unmittelbar mit einem Personen- oder Sachschaden zusammenhängenden Vermögensschäden 50.000,00 EUR.
b) Teilkaskoversicherung: Deckung von Schäden im Falle von Brand, Explosion, Entwendung und Elementarereignissen sowie Glas- und Wildschäden gilt eine Selbstbeteiligung von 3.000,00 EUR.

2.3. Wartung
Die Wartung des Fahrzeuges ausser der Wagenwäsche wird vom Vermieter nach Anmeldung durchgeführt. Wird dem Mieter mitgeteilt, dass eine Wartung des Fahrzeuges erforderlich ist, so ist der
Mieter verpflichtet, dem Vermieter die Wartung zu gestatten und zu ermöglichen. Ist die Durchführung der Wartung für den Vermieter aufgrund des Standorts des Fahrzeuges nicht möglich, so hat
der Mieter die Wartung auf Weisung des Vermieters durchzuführen. In diesem Fall erstattet der Vermieter dem Mieter die nachgewiesenen Kosten.

2.4. Reparatur
Wird während der Mietzeit eine Reparatur notwendig, um den Betrieb oder die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges zu gewährleisten, darf der Mieter eine Vertragswerkstätte bis zum Kostenbetrag
von EUR 100,00 ohne weiteres, wegen größerer Reparaturen hingegen nur mit Zustimmung des Vermieters beauftragen. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter, soweit der Mieter nicht nach
Ziff. 4. dieser Bestimmungen haftet.

2.5. Ablehnung von Mietern
Der Vermieter behält sich vor, den geschlossenen Mietvertrag/Buchung zu stornieren/kündigen, wenn er der Ansicht ist, dass der potentielle Mieter zur Miete des gewünschten Mietgegenstands
nicht geeignet oder befähigt ist. In diesem Falle wird der Mietpreis zur Hälfte dem Mieter erstattet. Beispiele: Einfluß unter Rauschmittel/Alkohol, Erkrankungen/Behinderungen die das sichere Fahren
beeinträchtigen, mutmaßlich kriminelles Vorhaben mit dem Mietgegenstand, beleidigendes / verbal und körperlich aggressives Verhalten gegenüber dem Vermieter oder des Mietgegenstandes...

3.) Haftung des Vermieters
3.1. Der Vermieter haftet, soweit nicht Deckung im Rahmen der für das Fahrzeug abgeschlossenen Haftpflichtversicherung besteht, für von ihm verursachte Schäden des Mieters nur bei Vorsatz
und grober Fahrlässigkeit, es sei denn es handelt sich um Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder um Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

4.) Haftung des Mieters
4.1. Der Mieter haftet nach den allgemeinen Haftungsbestimmungen, insbesondere bei drogen- oder alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit oder bei Nichtbeachtung des Zeichens 265 StVO
(Durch-fahrtshöhe) unbeschränkt für alle von ihm dem Vermieter zugefügten Unfallschäden. Im Übrigen haftet der Mieter unbeschränkt für alle von ihm zu vertretenden Schäden, die bei der
Benutzung zu einem verbotenen Zweck (I. Ziffer 3.c.), durch das Ladegut oder durch eine unsachgemässe Behandlung des Fahrzeugs entstanden sind. Hat der Mieter sich unerlaubt vom Unfallort
entfernt (§142 StGB) oder seine Pflichten gemäss Ziff. I. dieser Bedingungen verletzt, so haftet er ebenfalls voll, es sei denn, die Verletzung hätte keinen Einfluss auf die Feststellung des Schadenfalles.

4.2. Der Vermieter kann den Mieter gegen Zahlung einer Gebühr nach den Grundsätzen einer Vollkaskoversicherung ggf. auf eine Selbstbeteiligung in Höhe von EUR 1000,00 für Schäden am
gemieteten Fahrzeug freistellen. Von der Verpflichtung gemäss I. Ziff. 1.-4. ist der Mieter nicht befreit.

4.3. Soweit die Haftungsfreistellung ausdrücklich im Mietvertrag ausgeschlossen wurde, haftet der Mieter bei von ihm verschuldeten Unfallschäden für reine Reparaturkosten bzw. bei Totalschaden
auf den Ersatz des Wiederbeschaffungswertes abzüglich Restwert, beschränkt auf den in der jeweils gültigen Preisliste vereinbarten Höchstbetrag. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, dass dem
Vermieter kein oder wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

4.4. Bei den Mietausfallkosten zahlt der Mieter für jeden Tag, an dem das beschädigte Fahrzeug dem Vermieter nicht zur Verfügung steht, einen pauschalen Schadenersatz in Höhe von zwei Drittel
der vereinbarten Tagesmiete bzw. der zehnfachen Stundenmiete. Dem Mieter bleibt der Nachweis offen, dass dem Vermieter kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

4.5. Der Mieter haftet für alle Verstösse, die er gegen die Bestimmungen im Kraftfahrzeugverkehr begeht.

4.6. Die Haftung des Mieters für von ihm verursachte Sach- und Personenschäden Dritter bleibt von Vorstehendem unberührt. Der Mieter haftet auch für solche Schäden, die Dritten durch sein
Verschulden verursacht entstehen und einen Haftpflichtversicherungsfall beim Vermieter begründen. Der Mieter stellt den Vermieter von solchen Ansprüchen Dritter bis zu einem Betrag von
EUR 2.500,- frei. Ein Anspruch des Mieters gegenüber dem Vermieter, dass dieser bis zu dem Betrag von EUR 2.500,- Haftpflichtversicherungsleistungen in Anspruch nimmt, ist nicht begründet.

4.7. Für Ordnungswidrigkeiten wie z.B. falsches Parken, Geschwindigkeitsverstöße u.ä. wird pauschal eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von EUR 15,- berechnet. Der Mieter ist in jedem Fall zur
Zahlung dieser Gebühr verpflichtet (siehe 4.10.). 

4.8. Mehrere Mieter haften als Gesamtschuldner.

4.9. Der Nutzer stellt den Überlasser von jeder Haftung für Schäden an oder Verluste von Gegenständen oder sonstigen Werten frei, die vom Nutzer oder jemand anderem vor, während oder nach der Fahrzeugüberlassung in dem Fahrzeug befördert, aufbewahrt oder zurück gelassen worden sind. Der Überlasser haftet außerdem nicht für Strafen oder Ordnungswidrigkeiten die im Falle einer polizeilichen Kontrolle, durch beanstandetes, mitgeführtes Nutzereigentum erhoben werden. Sollten sich durch die Staatsorgane/Behörden trotzdem Forderungen an den Überlasser/Eigentümer jedweder Art, durch Nutzereigentum oder vom Nutzer ins Fahrzeug gebrachte Gegenstände/Wertsachen, ergeben, hat der Eigentümer/Überlasser das Recht, diese Kosten auf dem rechtlichen Wege vom verantwortlichen Nutzer inkl. etwaiger Zinsen und Gebühren zurück fordern. Punkt 4.9. greift ebenfalls voll, wenn das Fahrzeug aus irgend einem Grund während der Mietzeit nicht mehr fahrtauglich ist, beschlagnahmt wird oder abgeschleppt werden muss. Es ist unerheblich ob der Eigentümer für den Grund wissentlich oder unwissentlich verantwortlich ist oder nicht.

4.10. Der Nutzer/Mieter stimmt zu, dass der Überlasser/Vermieter nachträglich entstandene Kosten wie Strafen und Ordnungswidrigkeiten oder Schäden dem Nutzer auf unbefristeter Zeit in Rechnung stellen kann, auch wenn die Mietzeit bereits abgelaufen ist. Dieser Betrag darf mit den hinterlegten Kreditkartendaten von der Kreditkarte des Kunden abgebucht werden. Sollte der Kunde der Abbuchung widersprechen, hat er sämtliche daraus entstandenen Storno-Kosten und juristischen Kosten zu tragen.

4.11 Von SUCHRIS angebotenen Mietsachen die keine Kraftfahrzeuge sind, haben gesonderte Bedingungen. Die Mietzeit beträgt mindestens 7 Tage. Kaution (sofern verlangt) wird - je nach Mietsache - festgelegt.



5.) Fälligkeit und Verjährung

5.1. Für die Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderung oder Verschlechterung des Fahrzeugs gilt die Verjährungsfrist von 6 Monaten vom Zeitpunkt der Rückgabe des Fahrzeuges an gerechnet.

5.2. Sofern der Unfall polizeilich aufgenommen wurde, werden die Schadensersatzansprüche des Vermieters gegen den Mieter erst fällig, wenn der Vermieter Gelegenheit zur Einsichtnahme in die
amtlichen Ermittlungsakten hatte. Der Lauf der Verjährungsfrist beginnt in diesem Fall jedoch spätestens 6 Monate nach Rückgabe des Fahrzeuges. Der Vermieter ist verpflichtet, sich unverzüglich
und nachdrücklich um die Akteneinsicht zu bemühen und den Mieter über den Zeitpunkt der Akteneinsicht unverzüglich zu unterrichten.

6.) Gerichtsstand und dem Vertrag unterstehendes Recht

6.1. Es wird der Sitz des Vermieters als Gerichtsstand vereinbart, wenn der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat oder er nach Vertragsabschluss seinen Wohnsitz oder seinen
gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt oder sein Wohnort oder sein gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist oder wenn der Mieter eine juristische Person
des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Kaufmann ist. Für alle Regelungen dieses Vertrages, einschließlich seiner Auslegung, gilt deutsches Recht.



Abweichende Nutzungsbedingungen / AGB für vermittelte Privatfahrzeuge!
AGB für Bereitsteller/Überlasser von Fahrzeugen, die wir im Kundenauftrag in unserem Car-Sharing-System mit anbieten sollen, gibt es nur auf Nachfrage.



Online-Streitbeteiligungsplattform ab 2016
Zum 9.1.2016 sollen Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Händlern im Zusammenhang von Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen über eine Online-Plattform beigelegt werden. Diese Plattform wird durch die Europäische Union eingerichtet. Die Plattform ist noch nicht erreichbar, dies soll nach derzeitigem Stand zum 15.2.2016 erfolgen. Diese Plattform ist zu erreichen unter: http://wa-recht.de/os-plattform.